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Clean Eating – zurück zur Natur

Tücken im Supermarkt

Die Lebensmittelindustrie macht es uns nicht gerade leicht. Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe, Süßstoffe und Co. – die Zutatenliste mancher Lebensmittel ist ellenlang, sodass wir als Verbraucher kaum noch verstehen können, was wir da eigentlich alles zu uns nehmen. Dabei brauchen wir all das nicht! Der Trend geht immer mehr zurück zu einer natürlichen Ernährung, viele haben die stark verarbeiteten Lebensmittel satt. Beim Clean Eating wird daher auf all diese künstlichen Zusätze verzichtet, und die Lebensmittel werden so unverarbeitet wie möglich verzehrt.

Faustregel: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Konkret geht es darum, dass alle Lebensmittel so natürlich und unverarbeitet wie nur möglich gegessen werden. Das heißt zum Beispiel, dass du dich in der Obst- und Gemüseabteilung austoben darfst, aber auch Hülsenfrüchte, unverarbeitete Milchprodukte, Nüsse, sowie Eier, Fleisch und Fisch können in deinem Einkaufswagen landen. Du ernährst dich vegetarisch oder sogar vegan? Noch besser! Clean Eating ist sehr vielfältig, dadurch nimmst du extrem viele wichtige Nährstoffe auf. Noch ein Pluspunkt: Diese Ernährungsweise ist sehr ballaststoffreich. Ballaststoffquellen sind zum Beispiel Vollkornpasta, Bulgur, Hirse, Haferflocken und Naturreis. In Kombination mit fettarmem Eiweiß, das beispielsweise in Brokkoli, Erbsen, Linsen, Bohnen sowie Mandeln steckt, und hochwertigen Fetten aus Avocado oder Pflanzenölen, ist die Mahlzeit komplett. Gewürzt wird mit frischen Kräutern statt mit einer Überdosis Salz – der Unterschied wird dich begeistern!

Was fliegt raus?

Alles, was wir in unserer Ernährung sowieso nicht brauchen. Dazu zählen die oben genannten künstlichen Zusatzstoffe, aber auch Fast Food, Junkfood, Industriezucker und Weizenmehl. Alkohol solltest du nur in Maßen genießen, weil er den Stoffwechsel stört. Süßigkeiten werden ersetzt durch die Leckereien aus der Natur, beispielsweise Datteln, Vanille, Kokos oder Kakao.

Kleine Mahlzeiten statt Riesenportionen

Ein weiterer Trick beim Clean Eating ist die Portionsgröße. Experten raten dazu, fünf bis sechs kleine Mahlzeiten zu essen, statt drei große. So vermeidest du Heißhungerattacken und dein Stoffwechsel bleibt aktiv. Das ist jedoch eher ein Kann als ein Muss, denn hauptsächlich geht es darum, auf deinen Körper und sein natürliches Sättigungsgefühl zu hören. Hast du keinen Hunger, verzichtest du einfach auf eine Portion.

Regional & saisonal

Bei allen Lebensmitteln, die du kaufst, solltest du möglichst zu regionaler und saisonaler Bio-Ware greifen. Auf dem Markt findest du diese Lebensmittel automatisch. Vielleicht stattest du sogar mal dem lokalen Hofladen einen Besuch ab, statt dich an die volle Supermarktkasse zu stellen. Das wird mit Sicherheit ein besonderes Einkaufserlebnis!

Ist Clean Eating was für dich?

Wenn du nicht bloß essen, sondern dich ernähren und deinem Körper Gutes tun willst und obendrein noch Freude am Kochen hast, ist Clean Eating ideal für dich. Du musst dabei weder Kalorien zählen, noch Kohlenhydrate aus deinem Speiseplan verbannen oder auf Snacks verzichten. Alles ist erlaubt, solange es clean ist. Saubere Sache, oder?

Enjoy every Bite.