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Interview mit Nikolaj – RAWBITE-Erfinder, Bewegungsjunkie und Genießer

Mit Leichtigkeit zu mehr Bewegung kommen – ein Traum von vielen. Oft hören wir auf, wenn es anstrengend wird. Nicht so Nikolaj, einer unserer RAWBITE-Erfinder. Er berichtet im folgenden Interview von seinem persönlichen Antrieb, seiner mentalen Einstellung und seinen täglichen Routinen für ein Leben in Balance.

Nikolaj, du treibst viel Sport. Wie motivierst du dich?

In der Regel will und brauche ich mich nicht zum Training motivieren. Ich liebe Sport und muss ich mich nicht dazu aufraffen. Der Schlüssel ist, eine Sportart zu finden, die einem wirklich Freude bereitet. Wenn etwas Spaß macht, dann will man es ja tun. Manchmal fordere ich mich jedoch auch selbst mit einem langen Lauf heraus. Es ist faszinierend für mich, meine Gedanken dabei zu beobachten – insbesondere, wenn ich an meine Grenzen komme, um zu schauen, ob ich dran bleiben kann. Ich mag es, meinen inneren Dialog bewusst zu verfolgen und zu sehen, was während des Laufs in meinem Kopf passiert. Diese Erkenntnisse kann ich auch auf andere Bereiche meines Lebens anwenden. Wenn du weißt, wie dein Gehirn in anstrengenden Situationen funktioniert, dann kannst du auch schwierige Phasen im Leben meistern.

Das ist faszinierend. Was hältst du davon, sportliche Ziele zu haben? Setzt du dir jeden Tag Ziele oder hast du ein übergeordnetes, längerfristiges Ziel?

Ziele sind für den Anfang gut, jedoch sollten sie nicht der Hauptantreiber sein. Die Aktivität selbst sollte dich dazu bringen, dass du dich bewegen möchtest und nicht bloß das Ergebnis. Momentan habe ich persönlich kein spezifisches Ziel, ich möchte einfach fit bleiben, mich beweglich und kraftvoll fühlen, auch wenn ich älter werde. Oder anders gesagt: Ich möchte mein Leben einfach in vollen Zügen genießen.

Was denkst du oder sagst du zu dir selbst, wenn du erschöpft bist, aber weitermachen möchtest?

Ich sage zu mir selbst: „Halte noch ein wenig durch, du schaffst das!“ Ich höre meine innere Stimme Stopp sagen, aber ich höre ihr in dem Moment nicht zu. Jeder hat diese Gedanken, wenn man noch 10 km zu laufen hat und die Beine unendlich schwer werden. Ich finde, dass man weniger leidet, wenn man sich nicht gegen den Schmerz auflehnt. Es ist ganz natürlich, dass die Gedanken ans Aufhören aufkommen. Mein Tipp: Lasse sie vorbeiziehen wie Wolken am Himmel, die die Sonne verdecken. Die Sonne ist trotz Wolken immer da. Wenn du dich mit dem Schmerz anfreundest, dann ist er nicht mehr so schlimm. Erwarte nicht, dass alles mühelos ist und denke nicht, dass der Schmerz dein Feind ist. Er ist dein Freund und hilft dir, stärker zu werden.

Nenne drei Dinge, die Teil deiner täglichen Routine in Bezug auf einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil sind.

1) Ich bewege mich mindestens zwei Stunden am Tag, z.B. gehen, laufen oder Rad fahren.

2) Ich esse Bio-Lebensmittel.

3) Ich erlaube mir, das zu essen, was ich möchte und verbiete mir nichts.

Danke Nikolaj für dieses inspirierende Interview.

Wir hoffen, euch können die vielen Tipps zum Dranbleiben motivieren.