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Natural Workout – Ein Stück Natur für Zuhause

Endlich Sommer – höchste Zeit, wieder mehr Zeit im Garten zu verbringen. Mit selbst angebauten Pflanzen und Kräutern ernährst du dich gesund und gleichzeitig hilft Gartenarbeit dabei, trotz aller Anstrengung zu entspannen und den Kopf freizubekommen.

Gärtnern ist körperliche Arbeit, die fit hält und bei der du – anders als bei Bildschirmarbeit – lernst, fokussiert zu sein und dich ganz auf eine Sache zu konzentrieren. Selbst, wenn du keinen Garten hast: Hier kommen ein paar clevere Ideen, wie du eigene Leckereien auch auf kleinem Raum heranzüchten und den Bienen dabei Gutes tun kannst. Und deinem Körper auch. Gartenarbeit ist nämlich so etwas wie Fitness im Freien und es gibt nichts Schöneres, als sich nach getaner Arbeit  zufrieden auf eine Bank zu setzen, seine Ergebnisse zu begutachten und dabei einen RAWBITE  zu genießen.

STYLISCHES URBAN GARDENING

Urban Gardening ist ein Riesentrend unter Stadtmenschen, die sich die Natur nach Hause holen. Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst und wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Eine Gurke von der Saat bis zum Ergebnis heranzuzüchten ist eben ein völlig anderes Erlebnis, als sie im Supermarkt zu kaufen. Für viele bedeutet Urban Gardening aber oft Gärtnern auf engem Raum. Viele teilen sich Beete oder bepflanzen brachliegende Flächen, dabei gibt es viele Möglichkeiten.

Du hast nur einen kleinen Balkon – was liegt da näher, als in die Höhe auszuweichen? Gute Idee! Du pflanzt einfach auf mehreren Etagen. Für ein vertikales Kräuterbeet kannst du aus Europaletten ein Pflanz-Regal bauen und mit Töpfen bestücken. Oder du nimmst ein paar hübsche Körbe, die du mit Seilen verbinden und an der Wand befestigen kannst. Und an einen alten Lattenrost kann man prima Blumentöpfe hängen. Fertig ist dein vertikales Urban-Gardening-Beet.

STATT DIY: PFLANZLEITERN, -TREPPEN UND CO.

Du hättest auch gerne Erdbeeren, Basilikum und Salat aus eigener Züchtung, hast aber zwei linke Hände? Dann schnapp dir fertige Pflanzgestelle – die sind mit mehreren Etagen ausgestattet, in die allerlei grüne Bewohner einziehen können. Besonders schöne Modelle gibt es von Urbannature, die sich im Winter zusammenklappen lassen. Toll ist auch ein mobiles Hochbeet auf Rollen. Das macht das Ernten praktisch!

DA HABEN WIR DEN SALAT

Pflücksalate und Rucola wachsen problemlos im Blumenkasten auf dem Balkon. Einfach die Samen im Kasten verteilen, gießen und schon nach wenigen Wochen sprießt es und du kannst ernten. Tipp: Wenn du die Blätter kurz vor dem Boden abschneidest und den Rest stehen lässt, kommt der Pflücksalat mehrmals nach. Unbedingt auf Bio-Saatgut achten (online zu bestellen).

UPSIDE DOWN

Stell deinen Garten/Balkon auf den Kopf! So kannst du z.B. in ein und demselben Topf oben Kräuter und unten Tomaten pflanzen: Die Tomatenpflanze wächst samt den reifen Früchten nach unten aus dem Loch, und oben sprießt Rosmarin oder Basilikum. Säge dafür Löcher so in einen Regalboden, dass ein normaler Tontopf darin hängen kann. Das Beste: Die Tomaten nehmen dabei sogar etwas den Geschmack der Kräuter an. Lecker!

SUMM, BIENCHEN SUMM: ESSBARE BLÜTEN

Neben dem sportlich-meditativen Effekt der Gartenarbeit tust du auch der Umwelt Gutes, indem du Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge anlockst und ihnen wertvolle Nahrung gibst. Mit ihren süßen bis scharfen Aromen lassen sich mit Blumen übrigens auch viele Gerichte und Getränke verfeinern. Essbar sind z.B. die Blüten von Bärlauch, Gänseblümchen, Holunder, Jasmin, Lavendel, Rose, Schnittlauch, Veilchen oder Zucchini. Gemüseblüten eignen sich für Herzhaftes wie Salate oder Dips, Blumenblüten passen besonders gut zu Süßspeisen und Getränken. Tipp: vorher gut informieren, welche Blüten sich zum Verzehr eignen.

Enjoy every Bite.