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Surf-Ferien in Dänemark – Teil II

Echte Surf-Vibes, das "Cold Hawaii" und Schweinswale – im zweiten Teil unseres Surf-Guides geht es in den Westen Dänemarks, wo wir dir weitere tolle Surf-Spots vorstellen.

Westlich der Brücke über den Großen Belt

Hat man die “Großer-Belt-Brücke” überquert und fährt Richtung Süden weiter, gelangt man zur Insel Langeland. Im Surfcenter Langeland kommt richtig Surfstimmung auf: Nahe der Wellen des Hesselbjerg Strandes findet man hier sowohl Windsurf-Kurse als auch das nötige Leihequipment. Die abwechslungsreichen Küstengegebenheiten Langelands ermöglichen unterschiedlichste Surfsportarten. Nur 2 km vom Hesselbjerg Strand entfernt, findet man beispielsweise den Risinge Hafen mit flachen Wasserkonditionen – perfekt für Anfänger, Slalom- und Speed-Windsurfen.

Alternativ gibt es auf der Insel Fünen auch fantastische Küsten. Betrachtet man die Insel aus Surfersicht, dann stellt man schnell fest, dass es dort für jegliche Windrichtungen geeignete Stellen zum Surfen gibt. Zudem bietet Fünen zahlreiche Flachwasserstellen, die sich ideal für Anfänger eignen. Die Surfschule Fyns Surfskole ist zu 100% mobil unterwegs, sodass man mit ihr das volle Potential der Insel ausnutzen kann!

Der Ort mit den besten „Surf-Vibes“

Ohne Zweifel ist die Westküste Jütlands der Ort, wenn man sich nach “Surf-Vibes” sehnt. Nicht zuletzt deshalb verbringen viele deutsche Urlauber hier ihre Ferien. Es gibt eine große Anzahl an Ferienhäusern, die man mieten kann und die Natur sieht nicht nur großartig aus, sondern ist mit all ihren Sanddünen, großen Sandstränden, rauhem Wind und rauschenden Wellen einfach einzigartig. Einer der tollsten Orte ist das kleine Fischerstädtchen Hvide Sande. Während man auf der einen Seite des Ortes die Nordsee mit teilweise taffen Windbedingungen hat, liegt auf der anderen Seite der Ringkøbing Fjord mit flachem Wasser und leichten Surfbedingungen für jedes Level. Ganz gleich, an welchem Ort der Westküste man sich befindet – man kann überall seine Surffertigkeiten ausüben, ob beim klassischen Bodysurfen, SUP, Windsurfen oder Kitesurfen. Die Wellen hier zählen zu den größten des Landes, da die Nordsee das tiefste Gewässer rund um Dänemark darstellt.

In Hvide Sande, Bork Havn und Klitmøller findet man die Surf-Shops von West Wind, wo man Kurse buchen, Ausrüstungen leihen und Zubehör kaufen kann. Obwohl Hvide Sande ein eher kleines Fischerstädtchen ist, bietet sie dennoch Platz für die ganze Familie – insbesondere, wenn man der Großstadt einmal entfliehen möchte.

Das „Cold Hawaii“

Nicht ohne Grund wird diese Region als „Cold Hawaii“ bezeichnet und ist ein Paradies für Wave Surfer. Der richtige Name des Ortes, an dem sich über die Jahre immer mehr Windsurfer niedergelassen und eine richtige kleine Surf Community gebildet haben, lautet Klitmøller. In der Sommerferienzeit finden sich hier an windigen Tagen dutzende Wind- und Kitesurfer, während an windstilleren (und trotzdem wellenreichen) Tagen Bodysurfer und Stand Up Paddler den Ort einnehmen.

Klitmøller ist jedoch nicht die einzige beliebte Surfstelle in „Cold Hawaii“. Sowohl Agger Tange im Süden als auch Vorupør und die Fischerstadt Hanstholm in Nordthy bieten zahlreiche Gelegenheiten. So viele dicht beieinanderliegende Surfstellen machen diese Region einzigartig, denn unabhängig von den Windbedingungen findet sich immer die optimale Stelle zum Surfen.

Klitmøller hat einen Surf-Club namens NASA und organisiert das jährliche Surf-Filmfestival Surfjoint mit.

Schon mal mit Schweinswalen gesurft?

Einen kleinen, delfinähnlichen Schweinswal, der direkt vor dem Surfbrett aus dem Wasser springt, erlebt man auch nicht alle Tage. In Aalborg am Limfjord (Fluss) kann man sich entweder der SUP Community des Nordjydsk Windsurf Club anschließen oder eine eigene SUP Tour unternehmen und mit etwas Glück den ein oder anderen Schweinswal begrüßen, der sich üblicherweise in Küstennähe oder Flussmündungen aufhält.

Somit haben wir die letzte Station unseres Surf-Guides erreicht und wünschen dir wundervolle Ferien!

Enjoy every Bite.

Denmark-Surf-Map